Mittwoch, 31. Dezember 2025

Brigitte Bardot ist gestorben – fünf unvergessliche Filme im Gedenken. Der SRF-Artikel empfiehlt vier Highlights und eine kuriose Katastrophe aus ihrer Karriere, die den Mythos BB perfekt einfangen.​

Der Mythos beginnt

«Et Dieu… créa la femme» (1956, dt. «Und immer lockt das Weib») katapultierte Bardot zum Sexsymbol. Die 18-jährige Waise sonnt sich nackt, steht zwischen drei Männern und löst Skandale aus – selbst in den USA zensiert. Heute wirkt der Film veraltet, zeigt aber die Geburt des «Mythos BB».​

Godards Meisterwerk

«Le Mépris» (1963, dt. «Die Verachtung») gilt als Bardots bester Film. Regie: Jean-Luc Godard. Sie spielt Camille, die ihren Mann verachtet, während er ein Drehbuch für die «Odyssee» schreibt – mit Jack Palance und Fritz Lang. Der Film kritisiert Kommerz-Kino und zeigt Bardots Tiefe. SRF zeigt ihn am 29.12.2026 um 23:40 Uhr.​

Action und Revolution

«Viva Maria!» (1965) ist eine verrückte Komödie von Louis Malle mit Jeanne Moreau. Bardot als Terroristin wird Revolutionärin in Mittelamerika – Massaker, Anschläge, Tanznummern und Frauenpower. Passt perfekt in die 60er; FBI-Chef Hoover überwachte Bardot deswegen.​

Western-Katastrophe

«Shalako» (1968) ist der Flop: Sean Connery rettet Bardot als Gräfin vor Apachen. Wirre Dramaturgie, Macho-Vibes – doch das Duo funktioniert. Ein Paradebeispiel für Bardots schwächere Werke.​

Aktuelle Doku

«Bardot» (2025) von Alain Berliner blickt auf ihr Leben zurück. Mit Stiftungsunterstützung: Karriereende 1973, Saint-Tropez mit Tieren, Sohn. Läuft in Frankreich; Schweiz-Termin offen.​

Link: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/filme-mit-brigitte-bardot-vier-bardot-filme-die-sich-lohnen-und-eine-konfuse-katastrophe?utm_source=firefox-newtab-de-de  

 


 

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